Streaming sorgt für die Hälfte aller Einnahmen im Musikmarkt
Die weltweiten Einnahmen auf dem Musikmarkt sind um rund einen Zehntel auf über 19 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das Wachstum kommt primär durch die hohen Streaming-Zahlen zustande, der physische und digitale Verkauf schrumpft weiter.

Streaming hat im Jahr 2018 beinahe die Hälfte der gesamten Einnahmen des globalen Musikmarktes ausgemacht. Von den insgesamt 19,1 Milliarden US-Dollar habe Streaming 8,9 Milliarden generiert. Das Geschäft um Spotify, Apple Music und Co. sei um über einen Drittel gewachsen, während der gesamte Markt rund 10 Prozent mehr Einnahmen verbucht habe. Die Befunde gehen aus dem "Global Music Report 2019" der "International Federation of the Phonographic Industry" (IFPI) hervor.
Das Geschäft mit physischen Tonträgern setze den Negativtrend weiter fort. Die Einnahmen sind gemäss IFPI um gut 500 Millionen Dollar auf 4,7 Milliarden gesunken. Auch die restlichen digitalen Kanäle neben Streaming haben weniger Geld eingebracht, der Erlös sei um einen Zehntel auf 2,3 Milliarden Dollar gefallen. Übertragungsrechte für Musikinhalte seien mit 2,7 Milliarden Dollar zur drittwichtigsten Einnahmequelle aufgestiegen.
Die weltweit grössten Musikmärkte sind laut IFPI die USA, Japan, Grossbritannien, Deutschland und Frankreich. Das stärkste Wachstum haben Südamerika, Asien und Australien verzeichnet. Der Musikmarkt in Südkorea habe mit 17,9 Prozent besonders stark zugelegt. Einen grossen Beitrag dazu hat die Boygroup BTS geleistet. Die Südkoreaner befinden sich hinter Ami-Rapper Drake auf dem zweiten Rang der Top-Künstler des Jahres 2018. Der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran runde das Podest ab.
Die erfolgreichste Single im Jahr 2018: Havana von Camila Cabello ft. Young Thug
Streaming-Angebote dominieren auch den Schweizer Musikmarkt. Wie sich das hiesige Geschäft im letzten Jahr entwickelt hat, lesen Sie hier.

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