Dyson verärgert Kundschaft mit Garantieproblemen
Wer ein Gerät bei Dyson ersetzen lässt, erhält keine Garantieverlängerung. Besonders ärgerlich ist das, wenn der Luftbefeuchter auch nach dem dritten Austausch noch Probleme bereitet und die Firma falsche Informationen kommuniziert.

Aller guten Dinge sind drei - nur nicht bei Dyson. Als der Luftbefeuchter eines Dyson-Kunden auch nach dem dritten Geräteaustausch noch immer Probleme bereitet, will dieser sein Geld zurück. Daraufhin erhält er von Dyson die Auskunft, dass dies nicht möglich sei: Die Garantiezeit sei abgelaufen. Von diesem Fall berichtet das SRF-Konsumentenmagazin "Espresso".
Die Reaktion des Herstellers verärgerte den Kunden zu Recht, denn er hatte bei jedem neuen Gerät ein E-Mail von Dyson erhalten, mit der Information, die Garantie gelte auch beim neuen Gerät zwei Jahre. Allerdings handelte es sich bei diesen automatisch versendeten E-Mails um falsche Informationen, wie Dyson auf Nachfrage von "Espresso" erklärt. Das sei ein unbeabsichtigter Fehler im System gewesen, den die Firma schnellstmöglich beheben wolle. In den Garantiebestimmungen sei klar geregelt, dass bei Reparatur oder Austausch eines Gerätes kein Anspruch auf Garantieverlängerung bestehe. In diesem Fall erstattet Dyson dem Kunden dennoch das Geld zurück.
SRF-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner kritisiert die Praxis scharf. Das Gesetz gebe vor, dass Geräte von Anfang an funktionsfähig sein müssen. Seien sie das nicht, bestehe ein Anrecht auf ein neues Gerät. Auch wenn die Garantiebestimmungen anders lauten, hätten Kunden und Kundinnen dieses Recht. "Wenn also ein Gerät ausgetauscht wird, anerkennt der Hersteller ja, dass ein Mangel bestanden hat. Die Garantiezeit sollte demnach wieder neu beginnen - mit dem Erhalt des hoffentlich einwandfreien Gerätes", zitiert "SRF" Baumgartner.
Lesen Sie ausserdem: Dyson stellte kürzlich eine neue App für "planlos und ineffizient" Staubsaugende vor. Mittels AR wird ihnen angezeigt, welche Bereiche im Haus schon sauber sind.

Update: BACS veröffentlicht Tipps für Jugendliche, um Deepfakes zu erkennen

Suchmaschinen weiterhin beliebter als ChatGPT

Beko Europe kündigt neue Organisation für die Schweiz an

ETH und EPFL gründen KI-Institut

Jenga ist nur etwas für kleine Kinder? Mitnichten!

Nagravision und Airties verkünden Partnerschaft

Microsoft stellt Produktion von AR-Headsets ein

Katzenhaare und ein Abschied

CEtoday und Elektro Heute sind Geschichte
