Welchen Zusatznutzen Firmen von vernetzten Haushaltsgeräten erhalten
Längst wird nicht mehr nur die Beleuchtung oder der Fernseher ins Smarthome integriert. Auch Geschirrspüler, Waschmaschinen und Co. werden immer smarter. Welche Trends er im Bereich vernetzte Haushaltsgeräte beobachtet und wo es Stolpersteine fürs IoT zuhause gibt, sagt Dieter von Arx, Leiter des iHome-Lab Visitorcenter der Hochschule Luzern.

Welche Rolle spielt das IoT in Schweizer Haushalten?
Dieter von Arx: Das Internet der Dinge, also das Vernetzen und Kommunizieren verschiedenster Haushaltgeräte, verbreitet sich stark. Da können Saugroboter Bilder übermitteln, Waschmaschinen werden über Sprachsteuersysteme wie Alexa aktiviert oder der Garten kann via App bewässert werden. Vieles sieht noch nach Spielerei aus, aber mehr und mehr ergibt sich dank IoT ein Zusatznutzen. Insbesondere dann, wenn man verschiedene Systeme kombiniert einsetzt.
Welche Hindernisse gibt es für das vernetzte Zuhause?
Vielfach geschieht die Kommunikation drahtlos, etwa über das hauseigene WLAN. Hier gilt es natürlich, die Regeln bezüglich der Sicherheit zu beachten. Viele Anwender kennen sich in diesem Bereich zu wenig aus. Und sind die eingesetzten Geräte ab Fabrik nicht entsprechend aufgesetzt, ist es um den Datenschutz geschehen. Ausserdem existieren viele verschiedene Technologien, sodass den Kunden die Wahl des "richtigen" Produkts nicht immer leichtfällt.
Welche Trends beobachten Sie im Bereich vernetzte Haushaltsgeräte?
Firmen entdecken mehr und mehr den Zusatznutzen von vernetzten Geräten. Da wird dann etwa das Haushaltsgerät mit einem Onlineshop verknüpft. Stellt der Geschirrspüler oder der Staubsauger fest, dass gewisse Betriebsmittel ausgehen, tätigt das Gerät einen Bestellvorschlag. Ein weiterer Bereich ist Predictive Maintenance. Da können etwa über ein Service-Abo Geräte ihre Zustandsdaten übermitteln und auf diesem Weg gewartet werden.
Wie wird der Markt für vernetzte Haushaltsgeräte in 2 bis 3 Jahren aussehen?
Nun, in die Zukunft schauen ist immer ein bisschen "Kaffeesatz lesen". In 2 bis 3 Jahren wird das Angebot vernetzter Geräte stark zugenommen haben, egal mit welcher Kommunikationstechnologie. Es werden vermehrt Zusatznutzungen vorhanden sein, sei es gratis oder als zahlbares Dienstleistungsangebot. Die Angebote können in Richtung Service-Abo, Onlineshop, Infotainment aber auch Gamification, also einfach Spass an der Technik, gehen.
Mehr zum IoT im Haushalt erfahren Sie in den weiteren Podiumsbeirägen:
Roman Grädel von Samsung spricht darüber, wie vernetzte Geräte zur Lebensqualität beitragen
Warum die Inselbildung ein grosses Hindernis fürs IoT ist, verrät Dominik Franke von V-Zug.
Markus Hauser von Miele spricht darüber, welche Smarten Haushaltsgeräte momentan besonders gefragt sind.
Kim Boegeholz, von Electrolux Schweiz sagt, was dem vernetzten Zuhause im Weg steht.

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