Kassensturz: Auch günstige Maschinen machen guten Espresso
Kassensturz hat insgesamt sieben Espressomaschinen für den Heimgebrauch getestet. Das Fazit ist erfreulich: Am besten schnitt ein günstiges Modell ab.

Kassensturz hat sieben der meistverkauften Siebträgermaschinen unter die Lupe genommen. Der Test zeigt: Günstig kann auch gut sein. Die Espresso XA von Satrap wurde Testsieger. Mit 249 Franken kostet der Testsieger weniger als die Hälfte der zweit- und drittplatzierten Geräte, die ebenfalls die Gesamtbewertung "Gut" erhalten haben. Den restlichen vier Espresso-Maschinen gab Kassensturz ein "Genügend".
(Source: Kassensturz)
Blind degustiert
Kassensturz erklärt auch, wie getestet wurde. Ein erfahrener Barista soll für die Jury die Espressi zubereitet haben. Im Vorfeld hätten zudem zwei Experten für jede Maschine die Kaffee-Menge und -Mahlung festgelegt. Ein erfahrenes Jury-Panel habe anschliessend blind die zubereiteten Espressi degustiert. Bewertet wurden sensorischen Eigenschaften wie etwa Aussehen, Geschmack und Konsistenz.
Bei fast allen Espressi bewertete die Jury die sensorischen Eigenschaften mit "genügend". Nur die Bewertung der Maschinen von Delonghi und Turmix lag knapp darunter.
Probleme mit dem Siebträger
Neben der Degustation sei auch die Handhabung der Espresso-Maschinen bewertet worden. Im Test schnitten die Modelle von Solis, Satrap und Amici mit einem "Sehr gut" ab.
Die häufigsten Probleme zeigten sich laut Kassensturz im Umgang mit dem Siebträger. Beim Einspannen sei etwa die Delonghi-Maschine leicht weggerutscht, da sie vergleichsweise leicht ist. Auch das Ausklopfen des Siebs ist schwierig gewesen, genauso wie bei den Espressomaschinen von Sage und Turmix, wie Kassensturz schreibt.
(Source: Kassensturz)
Sage und Primotecq extrahieren unzuverlässig
Das Kriterium Extraktion wurde ebenfalls getestet. Hier prüfte das Konsumentenmagazin, wie konstant die Qualität des Kaffees ist, den die Maschine aus dem Kaffeepulver löst. Sie sollte immer gleich sein, wie Kassensturz erklärt.
Zwei Maschinen, Sage und Primotecq, zeigten bezüglich der Extraktion deutliche Schwankungen - vor allem bei der Auslaufmenge. Bei mehreren Zubereitungen nacheinander seien unterschiedliche Mengen Espresso geflossen. Dies hat laut Kassensturz Auswirkungen auf die Qualität des Espressos, besonders auf den Geschmack und die Konsistenz. Die optimale Extraktion hänge von vielen Faktoren ab wie Druck, Auslaufdauer, Mahlgrad, Menge Kaffee und so weiter. Dass das Resultat bereits an einer unzuverlässigen Auslaufmenge scheitert, sei ärgerlich.
Kassensturz hat kürzlich auch elektrische Zahnbürsten getestet. Erfahren Sie hier, vor welcher Zahnbürste das Konsumentenmagazin warnt.

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